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Interview

Interview mit Geschäftsführer Andreas Nolte “Ich war überzeugt, dass die Plattform-Idee im Versicherungsmarkt enormes Potential hat“

Bei Syncier hat sich in kurzer Zeit viel getan. Seit der Gründung durch die Allianz vor drei Jahren hat sich das Unternehmen aus Produkt-, Mitarbeiter- und Managementsicht stark weiterentwickelt. Zeit hinter die Kulissen zu blicken, um zu sehen, wie der innovative Plattformanbieter sich aufstellt und wie die weitere Entwicklung aussehen soll. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Nolte.

Noch Mitte letzten Jahres war es relativ ruhig um Syncier. Aber seit Herbst 2019 hört man in der Presse viel von ihnen. Was hat sich seitdem getan?

In der Tat ist bei uns in den letzten Monaten viel passiert. Mit Microsoft ist im Oktober ein starker Technologiepartner an Bord gekommen, der viel Know-how insbesondere im Bereich Cloud mitbringt. Im Dezember sind wir in unser neues Büro im Münchner Werksviertel gezogen - hier fühlen wir uns sehr wohl. Mit der Übernahme der beiden GmbHs Expleo GMC Austria und Germany im April diesen Jahres, konnten wir zudem weitere ausgewiesene Experten unserer Versicherungsplattform für Syncier gewinnen. Wir haben nun mehr als 200 Mitarbeiter aus über 30 Ländern an unseren Standorten in München, Stuttgart, Hannover, Paris und Wien – auf diese Entwicklung sind wir sehr stolz.

 

Im Management der Syncier gab es auch eine interessante Änderung. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Ich freue mich nach wie vor sehr, dass wir Ralph Seitz für die Syncier gewinnen konnten. Ralph ist ein absoluter Kenner unserer Versicherungsplattform, der ABS Enterprise Edition, die er in seiner Zeit bei der Allianz Deutschland mitentwickelt hat. Im Markt der Versicherer und Pensionskassen ist er außerdem ausgezeichnet vernetzt und versteht die fachlichen und regulatorischen Anforderungen der Marktteilnehmer bestens. Ralph ist also eine echte Verstärkung für unsere Geschäftsführung. Schon in unserer gemeinsamen Zeit bei der Allianz haben wir sehr erfolgreich zusammengearbeitet. 

 

Syncier wurde von der Allianz gegründet, agiert aber unabhängig. Wie ist das möglich?

Unsere Versicherungsplattform wurde in den letzten zehn Jahren von der Allianz entwickelt. Da ist eine gewisse Nähe zu Anfang natürlich gegeben. Syncier ist aber mit dem klaren Ziel gegründet worden, eine offene und unabhängige Versicherungsplattform für die gesamte Versicherungsindustrie zur Verfügung zu stellen. Zudem ist mit Microsoft bereits der erste, starke Technologiepartner an Bord. Syncier steht für Share Economy, Transparenz und vor allem Unabhängigkeit. 

 

Ein Blick auf das Produkt- und Serviceportfolio zeigt eine breite Aufstellung der Syncier. Welche Strategie steckt hinter dieser Unternehmensplanung?

Unser breites Lösungsportfolio ermöglicht die ganzheitliche Begleitung der digitalen Transformation unserer Kunden. Angefangen bei der Frontend-Entwicklung, unserem Marketplace mit zahlreichen API-Services, der Kubernetes-basierten Cloudifizierung über Datenanalyse und Hilfe bei der Agilisierung von Teams bis hin zu unserer Plattformlösung - so unterschiedlich wie unsere Kunden sind, so groß ist der Lösungshorizont. Durch das Zusammenspiel unserer Produkte und Services ergeben sich sehr individuelle digitale Lösungen für jeden unserer Kunden. Wir wollen, dass unsere Kunden Ihre digitale Zukunft frei gestalten können - dabei unterstützen wir sie.

 

Welche langfristigen Ziele haben Sie hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens?

Wir möchten eine echte Industrieplattform aufbauen, eine Lösung von Versicherern für Versicherer. Hierfür werden wir auch unser Ökosystem mit weiteren, komplementären Produkten und Services konsequent weiterentwickeln. 

 

Digitalisierung ist ein Thema, das in der deutschen Versicherungslandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Wie sehen Sie die Zukunftschancen der Unternehmung Syncier in der Versicherungsbranche? 

Die Versicherungsindustrie stand schon lange bevor uns die aktuelle Pandemie erreicht hat vor einer tiefgreifenden Transformation. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und neue Marktteilnehmer erfordern kreative Lösungen. Der Digitalisierungsdruck ist hoch. Syncier hat seine Wurzeln in der Versicherungsindustrie und zusammen mit unserem Netzwerk sind wir ein starker Partner für Versicherer. Wir wollen Versicherern dabei helfen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Mit unserem innovativen Lösungsportfolio sehe ich uns dafür bestens aufgestellt.

 

Sie waren seit dem ersten Brainstorming der neuartigen Versicherungsplattform dabei. Was trieb Sie an, dieses Vorhaben zu realisieren und was schätzen Sie an Ihrer Rolle? 

Zu Anfang gab es nur eine Idee, die ich entwickelt hatte. Ich war überzeugt, daß solch eine Plattform im Versicherungsmarkt enormes Potential hat und konnte sehr schnell andere mit der Begeisterung anstecken. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine Idee sich nun zu einem stark wachsenden Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern entwickelt hat, aber auch Knochenarbeit.


 

Das Gespräch führte Dorothee Lee.

 


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